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Boxen und die positiven Aspekte

» Kraft: Fürs richtige Austeilen braucht man viel Muskelschmalz. Neben dem Training am Sandsack dienen dazu Übungen wie etwa Liegestütze. Um die Muskulatur der Arme und Handgelenke zu stärken, trainieren die Sportler beispielsweise, indem sie Boxhiebe mit leichten Hanteln beschwert ausführen. Ohne einen solchen speziellen Muskelaufbau fällt es schwer, über mehrere Kampfrunden die Hände zur Deckung oben zu halten.


» Kondition: Um nicht gleich in der ersten Runde "k.o." zu gehen, brauchen Boxer reichlich Puste. Sie müssen also nicht nur ihre Muskeln, sondern auch die Ausdauer trainieren. Übungen wie Seilspringen beanspruchen daher einen erheblichen Platz im Trainingsprogramm. Beim so genannten "Spurtboxen“ schlägt man beispielsweise ohne große Ausholbewegungen im schnellstmöglichen Stakkato auf einen Sandsack ein.


» Reaktionsvermögen: Muskelkraft und Kondition sind im Boxring nur die halbe Miete: Wer nicht blitzschnell auf die Finten des Gegners reagieren und dessen Schwächen ausnutzen kann, wird gnadenlos auf die Bretter geschickt. Beim Training spielen daher Reaktionsübungen eine entscheidende Rolle. Dazu legt beispielsweise einer der Trainingspartner seine Hand auf die des anderen, der wiederum einen Tennisball hält. Lässt der Partner ihn fallen, muss der andere sich den Ball schnappen, bevor er den Boden berührt.

» Koordination: Es genügt nicht, wild drauflos zu dreschen: Um einen perfekten Treffer zu landen, müssen die Bewegungsabläufe von Beinen, Armen, Kopf und Rumpf harmonisch zusammenspielen. Nur dann kann der Boxer maximale Beschleunigung und damit Kraft erzielen. Die Koordination lässt sich beispielsweise durch Schattenboxen mit einem imaginären Gegner trainieren, bei dem man Bewegungsabläufe für Boxhiebe, Finten und Ausweichmanöver nach und nach perfektioniert.


» Fettabbau: Boxen ist schweißtreibend und verbrennt viel Energie. Mit 500 bis 800 Kcal pro Stunde ist es ein ähnlich guter Fettfresser wie das viel gepriesene Joggen. Hinzu kommt, dass das intensive Muskeltraining die Figur zusätzlich strafft.


» Mentaltraining: Boxfans preisen vor allem auch die Wirkung der Sportart auf die mentalen Kräfte. Boxen stärkt das Durchsetzungsvermögen, Selbstbewusstsein, Durchhaltevermögen, die Taktik und die Fähigkeit, Niederlagen zu verkraften. Unter Managern in Großbritannien und den USA ist das sogenannte "white collar" ("weiße Kragen") Boxen hip, bei denen Männer gegeneinander antreten, die sonst hochdotierte Bürojobs haben.


» Stress- und Aggressionsabbau: Wer es einmal selbst ausprobiert hat, weiß: Nichts lässt Frust so restlos verpuffen wie das Eindreschen auf einen Sandsack. Durch die körperliche Anstrengung baut der Körper überdies Stress ab und die Laune steigt. Wissenschaftlich Studien belegen, dass regelmäßiges Ausdauertraining sogar Depressionen vertreibt - das sollte auch für die Konditionselemente im Boxtraining gelten.



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