15.899 Einwohner

Bevölkerung

Dabei ist die Gruppe der 50- bis 65-Jährigen mit 3.418 am stärksten vertreten. 3.105 Personen sind ausländische Staatsangehörige aus 66 Nationen, den größten Teil bilden die Türken vor den Bulgaren, Serben und Polen. Der Ausländeranteil liegt bei 19,53 Prozent, in der Kernstadt sogar bei 24,93 Prozent.

Geschichte

 

Herz der Hallertau

Mainburg liegt im niederbayerischen Landkreis Kelheim. Die Stadt ist nicht nur geografischer Mittelpunkt im größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt, sondern hat auch von Alters her eine zentrale „Hauptstadtfunktion“ im Hopfenland.

 

Hopfenmetropole

Ende des 14. Jahrhunderts verlieh Herzog Stephan II. von Bayern-Ingolstadt das Recht, auf den St. Margarethentag und den St. Gallentag Jahrmärkte abzuhalten. Jahrhundertelang war Mainburg ein Marktflecken, bis der Ort 1847 das Recht erhielt, Hopfen zu siegeln.

Erst 1954 zur Stadt erhoben, verzehnfachte sich im Zuge der Gebietsreformen der 1970er Jahre das Gebiet der ehemaligen Kreisstadt Mainburg durch die Eingemeindung der ehemals selbständigen Gemeinden Ebrantshausen, Holzmannshausen, Lindkirchen, Oberempfenbach, Steinbach und Sandelzhausen.

Heute ist Mainburg das kulturelle und gesellschaftliche Zentrum der Region.

Historischer Stadtkern

Architektonischer Mittelpunkt der Stadt ist der Marktplatz mit dem historischen Rathaus, der Liebfrauenkirche und dem Marienbrunnen, einem der Wahrzeichen der Stadt. Das Rathaus, mit seiner schönen Giebelfassade, den Rundbogenarkaden und dem Erkerturm, entstand 1756, nachdem das alte Rathaus an dieser Stelle niedergebrannt war. In dem Gebäude waren in früheren Zeiten noch der Bürgerarrest, später eine Schulklasse, Läden im Erdgeschoss, die Schranne (der Getreidemarkt) und bis 1964 die Hopfenwaage untergebracht.

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Partnerstädte

Moriya (Japan), seit 1989/1990, 12.000 Einwohner

Liancourt (Frankreich), seit 1997, 7.200 Einwohner

Zaros (Griechenland), seit 2003, 3.500 Einwohner

Medien

MAIradio ist das von Jugendlichen produzierte Internetradio unter der Schirmherrschaft des ersten Bürgermeisters.

Bildung

Das Gabelsberger-Gymnasium Mainburg ist ein naturwissenschaftlich-technologisches, sprachliches, wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Gymnasium. Mit 1059 Schülern und 69 Lehrern (Stand: Schuljahr 2017/18) ist es zu einer der größten Schulen im Bezirk Niederbayern geworden. Die Schule wurde 1968 nach Franz Xaver Gabelsberger, dem Erfinder der Kurzschrift, benannt. Die Familie Gabelsberger war seit 1636 hier ansässig, der Großvater väterlicherseits stammte aus Mainburg.

Seit dem Schuljahr 2012/2013 existiert in Mainburg eine Realschule, die mit zwei fünften Klassen startete und seit dem Schuljahr 2017/18 voll ausgebaut ist (Jahrgangsstufen fünf bis zehn) und drei Wahlpflichtfächer anbietet. Unterrichtet wurden 339 Schüler von 21 Lehrern (Schuljahr 2017/18).

Die Hallertauer Mittelschule in Mainburg ist die größte Mittelschule im Regierungsbezirk Niederbayern; im Schuljahr 2017/18 wurden 493 Schüler von 45 Lehrkräften unterrichtet; es gibt gebundene und offene Ganztagsklassen.

In der Stadt bestehen die Grundschulen Mainburg und Sandelzhausen.

Weiter bestehen die Berufsfachschulen Mainburg für Krankenpflege und für Krankenpflegehilfe des Instituts für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen e.V.

Verkehrsanbindung

Die ehemalige Kreisstadt ist erschlossen durch die Autobahn München-Regensburg (A 93, Anschlussstelle Mainburg), die Bundesstraße B 301 (Deutsche Hopfenstraße) und die Staatsstraße St 2049 (Landshut – Ingolstadt).

Mainburg liegt in kurzer Entfernung zum Flughafen München (ca. 42 km) und zum Hafen Kelheim des Rhein-Main-Donau-Kanals, direkt im Schnittpunkt der wichtigen Zentren München – Nürnberg, Landshut – Ingolstadt und Freising – Regensburg.

Wanderweg: Erlebnispfad „Hopfen & Bier"

Der Erlebnispfad „Hopfen und Bier“ zwischen Mainburg und Ratzenhofen führt entlang des idyllischen Abenstals, vorbei an landschaftsprägenden Hopfengärten, Biotopen, Feldern und Wäldern, und liefert einen umfassenden

Überblick über die Geschichte des Hopfens und der Braukunst. Der Rundwanderweg wurde im Jahr 2016 modernisiert und bekam 17 neu gestaltete Informationstafeln rund um die Themenwelten Hopfen und Bier.

 

Strecke: 12 km

 

Wanderzeit: ca. 3,5 Std.

 

Schwierigkeitsgrad: leicht

 

Start: Stadtmuseum Mainburg, Abensberger Straße 15

(Tages-)ausflüge

 

Freising 30 km

Landshut 35 km

Kelheim 40 km

Ingolstadt 40 km

Flughafen München-Freising 42 km

Regensburg 50 km

München 70 km

Mainburg: Vereine, etc.

Die Stadtbibliothek mit über 37.000 Medien, das Stadtmuseum mit paläontologischer Abteilung und Hopfenmuseum laden ebenso zu einem Besuch ein wie die über das Jahr verteilten Theateraufführungen, Konzertabende, Kunstausstellungen, Vorträge, Tanzveranstaltungen, Modenschauen und sonstigen gesellschaftlichen Festivitäten.

Abwechslung und Kurzweil bieten auch die beiden Volksfeste und vier Jahrmärkte in der Hopfenstadt.

Die gemütlichen Cafés, Eisdielen, Kneipen und Gasthöfe bieten sowohl gutbürgerliche Küche als auch Spezialitäten zu Normalpreisen. Mit einer privaten Brauerei ist Mainburg Selbstversorger in Sachen bayerisches Nationalgetränk. So schließt sich auch der Kreis: „Hopfen und Malz, Gott erhalt`s!“.

Natürlich stimmt in der Metropole der Hallertau auch das Freizeitangebot. Sportbegeisterte finden ein wahres Eldorado an vielfältigsten Möglichkeiten: Schwimmen, Spaß und Erholung im beheizten Freibad mit 50-m-Sportbecken, Spaßbecken, 5-m-Sprungturm und 60-m-Rutschbahn oder alternativ hierzu im Hallenbad. Auch Tennis, Bogenschießen, Reiten, Kegeln und Wandern ist im Angebot.

Hinzu kommen eine Vielzahl von Hallensportarten sowie Leichtathletik, Triathlon, Tanzsport, Fußball, Rollsport, Felsenklettern, Fitnessprogramme und Bodybuilding. Selbstverständlich bietet Mainburg ein gut ausgebautes Radwandernetz, das über den Abensradweg auch an überregionale Radwandernetze, wie z. B. den Fernradweg München – Regensburg – Prag angeschlossen ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: https://de.wikivoyage.org/wiki/Mainburg

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mainburg

Quelle:https://www.idowa.de/